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Montag, 27. August 2018 - 19:00

Zündstoff: Der Nahostkonflikt an unseren Schulen

Diskussion mit: Dr. Claudia Baumgart-Ochse (Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung), Khola Hübsch (Journalistin und Publizistin), Dr. Meron Mendel (Bildungsstätte Anne Frank) und Bettina Tonscheidt (Lehrerin). Moderiert von Hanning Voigts (Frankfurter Rundschau).

Die jüngsten antisemitischen Vorfälle an deutschen Schulen haben gezeigt: Im Kontext Schule besteht eine große Verunsicherung, aber auch enormer Handlungsbedarf, dass Lehrkräfte Antisemitismus erkennen und entschieden bekämpfen. Der sog. Nahostkonflikt spielt immer wieder eine entscheidende Rolle.

Denn Antisemitismus zeigt sich heute zwar auch als offener Hass gegen Jüdinnen und Juden, hauptsächlich äußert er sich aber subtil und eher verdeckt. Zum Beispiel in Diskussionen über den Nahostkonflikt und das Handeln von Israel - die aktuelle Gaza-Krise liefert dafür wieder zahlreiche Beispiele.

Die Vorstellung der meisten Jugendlichen und Erwachsenen vom Israel-Palästina-Konflikt wird dabei maßgeblich von den Bildern aus den Nachrichten bestimmt: Soldaten in Kampfmontur. Jugendliche, die Steine werfen. Verletzte am Grenzzaunvon Gaza. Die Diskussionen sind oft emotional und immer wieder wird über die Frage gestritten, wo die Grenze zwischen einer legitimen Kritik an der Politik Israels und Antisemitismus verläuft.

In der Veranstaltung wollen wir diskutieren, ob und wie der Nahostkonflikt auch in Schulen thematisiert werden soll. Was sind die Erfahrungen von Lehrkräften, was denken Jugendliche? Welche Rolle spielt der Konflikt bei der Bildung von Gruppenidentität von migrantisch und muslimisch positionierten Jugendlichen? Welche Erfahrungen und Konzepte eignen sich für die Thematisierung des Konflikts in Schulen?

Der Eintritt ist frei.

_source_ : http://www.frankfurter-info.org/termine/zuend…

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