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Mittwoch, 12. Dezember 2018 - 19:00

Die große Ernüchterung?

Kämpfe um Demokratie und soziale Gerechtigkeit in Lateinamerika und im Mittleren Osten

In Bolivien, Brasilien, Venezuela und anderen lateinamerikanischen Ländern kulminierten jahrelange Kämpfe um soziale Gerechtigkeit um die Jahrtausendwende in "progressiven Regierungen", die antraten, die Forderungen von Unten umzusetzen und die post-kolonialen Gesellschaften zu transformieren. Zehn Jahre später mündeten im arabischen Raum, von Marokko bis Bahrain, Brotrevolten im Schrei nach Demokratie und ökonomischer Teilhabe. Der lateinamerikanische Zyklus ist am Ende, die Regierungen abgewählt oder in einer tiefen Krise; der Arabische Frühling mündete in der Sisi-Diktatur und der syrischen Katastrophe.

Was bleibt von den "progressiven Regierungen" in Lateinamerika, was bleibt vom Arabischen Frühling und was können wir daraus über die Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftlicher Kämpfe um Demokratie und soziale Gerechtigkeit lernen?

Mit:
Jonas Wolff, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Omar Sharaf, syrischer Politikwissenschaftler
Thomas Seibert, medico international

Moderation:
Katja Maurer

12.12.2018 | 19:00 Uhr
medico international
Lindleystraße 15
60314 Frankfurt

_source_ : https://www.medico.de/termin/2018-12-12/1900/…
_source_ : message received on 11. September 13 Uhr

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